VHS Landkreis Fulda

Landkreis Fulda

 

 

Pressemitteilung 23.06.2020


Pressemitteilung Corona 23.06.2020

Lockerungen, die aufgrund der positiven Testwerte im Rahmen der Corona-Pandemie zugestanden werden, haben den Vorsitzenden des Kreis- und Stadtmusikverbandes Fulda e.V., dem Dachverband der blasmusiktreibenden Vereine in der Region Fulda, veranlasst, sowohl an den Hessischen Ministerpräsidenten Volker Bouffier, als auch an den Gesundheitsdezernenten und Ersten Kreisbeigeordneten Frederik Schmitt, eine schriftliche Anfrage zu stellen, inwieweit man in Hessen mit Ausbildung und Proben der Vereine wieder beginnen könne.

 

 

Lockerungen, die aufgrund der positiven Testwerte im Rahmen der Corona-Pandemie zugestanden werden, haben den Vorsitzenden des Kreis- und Stadtmusikverbandes Fulda e.V., dem Dachverband der blasmusiktreibenden Vereine in der Region Fulda, veranlasst, sowohl an den Hessischen Ministerpräsidenten Volker Bouffier, als auch an den Gesundheitsdezernenten und Ersten Kreisbeigeordneten Frederik Schmitt, eine schriftliche Anfrage zu stellen, inwieweit man in Hessen mit Ausbildung und Proben der Vereine wieder beginnen könne.

Inzwischen liegen beide Antworten vor; und so teilt Ministerpräsident Volker Bouffier in einem persönlichen Schreiben an Dr. Herr mit, dass Zusammenkünfte, Proben und Veranstaltungen unter der Maßgabe der Betriebsbeschränkungsverordnung (CoKoBEV) wieder aufgenommen werden dürfen. Auch außerschulische Bildungsangebote, wie Musikunterricht, sind bereits wieder möglich. Allerdings darf der Unterricht ausschließlich in zahlenmäßig reduzierten Gruppen erfolgen, so dass ein Mindestabstand zwischen Personen sichergestellt werden kann. Die Empfehlungen des Robert-Koch-Institutes zur Hygiene sind einzuhalten.

Die Arbeitshilfe der gesetzlichen Unfallversicherung für den Probenbetrieb weist darauf hin, dass Musikerinnen und Musiker einen Abstand zur nächsten Person und zum Dirigenten von 2 – 3 Metern aufgrund der unvorhersehbaren instrumentalabhängigen Aerosolbildung einhalten sollen. Unterschiedliche Luftaustrittsmengen an den Instrumentöffnungen können zu nicht berechenbaren Luftverwirbelungen in einem großen Radius um das Instrument führen.

 


Für die Kondensatbildung sind geeignete Maßnahmen zur Beseitigung und Desinfektion vorzuhalten. Nach der Probe sollte der Fußboden und alle mit den Händen berührten Teile gründlich gereinigt werden.

Hinsichtlich der Durchführung von größeren Veranstaltungen hält der Ministerpräsident den Oktober 2020 für wahrscheinlich, macht dies aber abhängig von der weiteren Entwicklung der Pandemie.

Gesundheitsdezernent Frederik Schmitt ergänzt, dass die Teilnehmerzahl 100 nicht übersteigen darf, der Abstand 1,5 m betragen muss, wobei 1 Person 5 m² Freiraum haben muss; ausnahmsweise könne die zuständige Behörde eine höhere Teilnehmerzahl bei Gewährleistung der kontinuierlichen Überwachung der Einhaltung der Voraussetzungen gestatten. Zusätzlich ist ab 15. Juni möglich, dass 10 Personen zusammenkommen dürfen, auch wenn nicht immer die 1,5 m Abstand eingehalten werden (§ 1 Corona-Kontakt- und Betriebsbeschränkungsverordnung – Stand 15.6.20). Eine Teilnehmerliste sowie die Einhaltung des Hygienekonzeptes incl. Aushänge ist weiterhin Pflicht.

Name, Anschrift und Telefonnummer der Teilnehmerinnen und Teilnehmer zur Ermöglichung der Nachverfolgung von Infektionen müssten vom Veranstalter erfasst werden; dieser habe die Daten für die Dauer eines Monats ab Beginn der Veranstaltung geschützt vor Einsichtnahme durch Dritte für die zuständigen Behörden vorzuhalten und auf Anforderung an diese zu übermitteln sowie unverzüglich nach Ablauf der Frist zu löschen oder zu vernichten. Weiterhin seien Aushänge zu den erforderlichen Abstands- und Hygienemaßnahmen gut sichtbar anzubringen.